Bei Angst, Nervosität und Unsicherheit vor der Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung

HeilpraktikerErfolg - Was Heilpraktiker Psychotherapie für die Prüfung wissen müssen - LuschasDie meisten angehenden Heilpraktiker (Psychotherapie) sind zwar gut vorbereitet, aber manche von ihnen fallen trotzdem durch die Prüfung.

Eines der häufigsten Gründe ist die große Aufregung in der Prüfung, die oftmals direkt ins gefürchtete “Blackout” führt.

“Und plötzlich war ich wie erstarrt.”, “Es fühlte sich an wie Brei in meinem Kopf.”, “Da hing es bei mir und ich hatte einen schwarzen Vorhang.”, “Dabei haben mich dann quasi alle guten Geister verlassen und ich habe alles durcheinander gewürfelt was nur ging.”, beschreiben einige Prüflinge diesen Zustand. 

Einige durchgefallene Prüflinge glaubten zunächst auch, dass ihr Wissen nicht ausreichend war. Wenn ich dann aber genauer nachfragte, stellte sich oftmals heraus, dass sie sich zu schnell verunsichert haben lassen, insb. als es etwas stressiger wurde.

Natürlich ist ein fundiertes Wissen die notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche HPP Prüfung. Manche Prüflinge glauben jedoch noch immer, dass eine große Wissensansammlung zuverlässig vorm Durchfallen schützt.

Gute Bücher zum Lernen und zur Prüfungsvorbereitung für angehende Heilpraktiker für Psychotherapie

Das Angebot an Büchern zur Vorbereitung auf die Überprüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie ist mittlerweile sehr umfangreich und ziemlich unübersichtlich.

Einen guten Überblick bietet beispielsweise das Internetversandhaus Amazon. Wenn Sie dort zum Beispiel nach “Heilpraktiker Psychotherapie” suchen, kommen derzeit 468 Treffer! (Stand: Juli 2017)

Daher ist es auch nicht überraschend, dass ich seit Jahren von Prüflingen immer wieder nach guten Büchern zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie (HPG) gefragt werde.

Jubiläums-Newsletter vom 2. Juli 2017

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Gestern vor genau 5 Jahren ging HeilpraktikerErfolg.de online.

Und heute vor genau 5 Jahren schickte ich meinen 1. Newsletter heraus.

Er ging genau an eine Abonnentin :-)

184 Newsletter später, schicke ich heute Nummer 185 (Jubiläums-Newsletter von 2. Juli 2017) an alle Abonnenten heraus.

Sokratischer Dialog und kognitive Umstrukturierung in der Kognitiven Verhaltenstherapie einfach erklärt

Was ist der sokratische Dialog? Wo wird er verwendet? Was ist der Unterschied zur kognitiven Umstrukturierung?

Diese drei Fragen bekomme ich immer wieder von (angehenden) Heilpraktikern für Psychotherapie gestellt, die sich entweder gerade auf ihre Prüfung vorbereiten oder bereits mit Klienten in eigener Praxis arbeiten.

Bevor ich jedoch näher auf die genannten Fragen eingehe, möchte ich Ihnen noch eine kurze Einführung in die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) geben. Denn in dieser Psychotherapieform kommt der sokratische Dialog bei psychischen Störungen häufig zum Einsatz.

Beispiele für typische Denkfehler und ihre Disputation in der Kognitiven Therapie

Irrationale oder verzerrte Kognitionen sind nach Aaron Beck, der Begründer der Kognitiven Therapie, hauptsächlich an der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen beteiligt.

Zu den Kognitionen (lateinisch cognoscere: “erkennen, erfahren”) zählen beispielsweise Prozesse des Wahrnehmens, des Denkens, Lernens, Erinnerns, der Sprache und Kreativität, Einstellungen, Meinungen, Wünsche oder Absichten.

In der Kognitiven Therapie geht es deshalb vor allem um die im Laufe des Lebens erworbenen, negativen Einstellungen, extremen Meinungen und unrealistischen Wünsche des Klienten, die ihn daran hindern, dass er sich gut fühlt.

Diese dysfunktionale Gedanken (= Denkfehler) bewusst wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und neue, hilfreichere Einsichten zu erarbeiten, stehen dabei im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit.

Was sind nun typische Denkfehler genau und woran können Sie sie erkennen?