Was Sie über die Verhaltensanalyse und das SORC Modell aus der KVT wissen sollten

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In diesem kurzen Videotraining erfahren Sie,

  • anhand von echten Fallbeispielen, was eine Verhaltensanalyse ist.
  • wie Sie selbst eine Mikroanalyse anhand des SORKC-Modells erstellen können.
  • wie eine Makroanalyse am Eisberg-Modell erklärt wird.
  • wie Sie das Eisberg-Modell für die Psychoedukation bei Ihren Klienten nutzen können.
  • und was Sie in Ihrem Alltag bzw. in Ihrer Praxis selber tun können, um Verhaltensanalysen zu erstellen.

Warum ist die Verhaltensanalyse (Mikro- und Makroanalyse) in der Psychotherapie wichtig?

Mit der Verhaltensanalyse (Mikroanalyse und Markoanalyse) können wir die Problematik des Klienten systematisch und zielgerichtet erfassen.

Und warum ist das wichtig? Ganz einfach:

  • Damit wir nach einem wissenschaftlich orientierten Methode das Störungsmodell des Patienten professionell erfassen können. Das verschafft uns trotz aller Empathie eine gewisse Distanz zum “Drama der Klientin” und lässt uns einen klaren Kopf bewahren, so dass wir uns nicht so sehr in die Probleme hineinziehen lassen.
  • Damit wir immer wieder zum Thema zurückkommen; das spart uns nicht nur unsere Zeit, sondern auch das Geld unseres Klienten.
  • Damit der Klient merkt, dass wir einen Plan haben (v.a. Problem bei “Anfängern”) und Vertrauen in unsere Kompetenz entwickeln kann.
  • Damit wir die innere Welt des Patienten besser verstehen lernen.
  • Damit wir aufgrund des Störungsmodells mit dem Klienten die passenden Therapieziele festlegen.
  • Damit wir einen geeigneten Behandlungsplan erarbeiten können.

Darüber hinaus ist dieses Video auch zur Vorbereitung auf die mündliche Überprüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie geeignet.

Wie läuft eine Verhaltensanalyse in der Sitzung ab?

Schauen Sie das folgende Video in Ruhe an und machen Sie sich am besten Notizen dazu. Denn umso mehr “Gehirnregionen” beim Lernen beteiligt sind, desto schneller und tiefer prägt sich das neue Wissen ein.

Um das Video zu starten, klicken Sie auf den Wiedergabeknopf oder auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren.

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Die Verhaltensanalyse im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie als Screencast

Wenn Sie mein  Screencast (= Bildschirmvideo) zur Verhaltensanalyse in der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) in 5 Teilen noch nicht gesehen haben, dann klicken Sie hier.

Oder wenn Sie diesen Screencast zur Mikroanalyse und Makroanalyse in einem Rutsch anschauen wollen (52 Minuten), dann klicken Sie hier.

Die Verhaltensanalyse (vgl. Informationsaufnahme) mit ihren beiden Teilen Mikroanalyse und Makroanalyse ist insb. für angehende (= Prüflinge) und praktizierende Heilpraktiker Psychotherapie wichtig. Denn sie gibt eine erste Orientierung zum Einsatz der verschiedenen verhaltenstherpeutischen Maßnahmen.

Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie die 5-jährige Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Schwerpunkt auf Kognitiver Verhaltenstherapie. Sie zeigt auf ihrer Selbsthilfe-Webseite anderen Menschen, wie sie wieder "Boss im Kopf" werden können. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich und unterstützt den Tierschutz.

P.S.
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P.P.S.
Im Kommentarbereich, weiter unten, können Sie auch Ihre Fragen, Hinweise und Erfahrungsberichte hinterlassen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Kommentare

  1. Andrea schreibt:

    Super dargestellt und erklärt. Hab sowohl das SORC-Modell wie auch
    das Eisberg-Modell super verstanden und bin von Herzen glücklich
    darüber. DANKE und gerne weiter so!

    Lieben Gruß
    Andrea

    • Franziska Luschas schreibt:

      Schönes Feedback, Danke :-)

  2. Denise schreibt:

    Danke für die tollen Starthilfen.
    Eines habe ich noch nicht richtig verstanden. Wann arbeite ich mit dem SORCK-Modell und wann mit dem ABC-Schema? Bzw. Wird das Erstere nur in der Verhaltenstherapie angewandt und das Zweite nur in der Kognitiven Verhaltenstherapie? Danke :-)

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Denise,

      die Kognitive Verhaltenstherapie ist aus einer Kombination der Verhaltenstherapie und der Kognitiven Therapien (vgl. Beck, Ellis, Meichenbaum) hervorgegangen. Heutzutage verwendent man das Wort Verhaltenstherapie praktisch nur noch als Abkürzung für Kognitive Verhaltenstherapie.

      Das SORCK-Modell wird größtenteils für die Diagnose (= Informationsaufnahme) psychischer Störungen verwendet, kann aber beispielsweise auch im eigentlichen Therapieprozess (Interventionsphase) eingesetzt werden.

      Zum Beispiel verwende ich das SORCK-Modell als unterstützende Struktur auch während der Psychoedukation oder der Kognitiven Umstrukturierung.

      Wie Sie sehen, gibt es im Bereich Psychotherapie keine eindeutigen Regeln oder Vorgehensweisen bzw. 100%ige Sicherheit welche Werkzeuge vom erfahrenen Psychotherapie Praktiker konkret wie, wann und wofür eingesetzt werden sollten.

      Das ABC-Modell ist Teil der eigentlichen Therapie (nachdem Sie die Informationsaufnahme sorgfältig durchgeführt haben).

      Wenn Sie in Ihrer Psychotherapie Praxis verhaltenstherapeutisch vorgehen wollen, dann empfehle ich Ihnen einen fundierte und vor allem praktisch gemachte KVT Ausbildung, denn auch wenn Sie “alle” Konzepte, Methoden und Theorien aus den psychotherapeutischen Fachbüchern kennen, wie z.B. von Prof. Hautzinger, Stavemann, dann heißt das noch lange nicht, dass Sie reines Wissen bei Ihren Klienten umstandslos und wirksam umsetzen bzw. einsetzen können.

      Viele Grüße aus dem schönen Fürth

      Franziska Luschas

    • Denise schreibt:

      Danke

    • Denise schreibt:

      Noch ein Smilie nachreich:

      :-)