Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung März 2017: Transferwissen am Fallbeispiel gefragt

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“Können Sie mir bitte sagen, ob ich irgendwo Beispiele für Transfer-Fragen finden kann?”

Diese Frage stellte mir vor einigen Tagen eine angehende Heilpraktikerin für Psychotherapie in Ihrer E-Mail.

Und weil Transferfragen häufig Bestandteil der schriftlichen HPP Prüfung sind, erkläre ich Ihnen am Beispiel der Frage 6 (Gruppe A), in der März 2017 Prüfung, was Transferfragen sind und wie Sie dabei am besten vorgehen können.

Wie Sie Transferfragen am besten beantworten können

Um Transferfragen richtig beantworten zu können, benötigen Sie zunächst ein solides Grundlagenwissen.

Für angehende Heilpraktiker Psychotherapie sind das zum Beispiel der psychopathologische Befund, die Symptome bzw. “diagnostischen Leitlinien” der psychischen Störungen nach ICD-10 und die Hauptmerkmale der wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren.

Allerdings reicht ein rein – oftmals nur auswendig gelerntes – Wissen häufig noch nicht aus, um die schriftliche (und erst recht die mündliche) Prüfung erfolgreich bestehen zu können. Sondern Sie müssen die grundlegenden Zusammenhänge auch folgerichtig anwenden.

Es ist sicherlich von Vorteil, wenn Sie die Merkmale und Methoden der Verhaltenstherapie, wie zum Beispiel das flooding kennen.

Wenn Sie jedoch den zugrundeliegenden Wirkmechanismus hinter dem flooding, wie etwa die Habituation bei einer Höhenangst, nicht verstanden haben, dann wissen Sie vielleicht auch nicht, dass hier eine gezielte Entspannung oder gedankliche Ablenkung kontraindiziert ist.

Oder, dass eine gut eingeübte Entspannungsmethode bei einer weniger stark ausgeprägten Phobie, die mithilfe der systematischen Desensibilisierung behandelt wird, wiederum nützlich sein kann.

Deshalb möchte ich Ihnen am Schluss noch 3 hilfreiche Lerntipps für Ihre Vorbereitung zur Prüfung mit auf dem Weg geben:

  • Wiederholen Sie das relevante HPP Prüfungswissen regelmäßig, damit Sie ein besseres und tieferes Verständnis entwickeln können.
  • Fertigen Sie bspw. Mindmaps an, damit Sie einen guten Überblick bekommen und auch besser in der Lage sind, wichtige Zusammenhänge herzustellen.
  • Lesen Sie regelmäßig Fallbeispiele. Das lockert nicht nur das Lernen auf, sondern hilft Ihnen auch dabei, Ihr Wissen auf die verschiedenen Störungen zu übertragen (= Transferwissen).

Lernvideo zur Frage 6 aus der HPP Prüfung März 2017 (Gruppe A) – Wie Sie Transferfragen richtig lösen

In diesem Video zur Vorbereitung auf die schriftliche Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung, erkläre ich kurz die Aussagen der Frage 6, März 2017.

Sie lernen in diesem HPP Lernvideo,

  • dass bei Fallbeispielen vor allem Transferwissen gefordert ist.
  • das eine PTBS v.a. mit einem Ereignis von außergewöhnlicher Stärke im Zusammenhang steht.
  • dass eine Somatisierungsstörung vor allem durch körperliche Symptome gekennzeichnet ist.
  • dass eine Persönlichkeitsstörung in der Regel bereits in der Kindheit oder Jugend beginnt und sich auf Dauer im Erwachsenenalter manifestiert.
  • dass eine Angststörung häufig mit vegetativen Symptomen verbunden ist.
  • wo Sie das kostenlose Heilpraktiker Psychotherapie Prüfungswissen finden.
  • Beispiele für Lebensereignisse, die mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung in Verbindung stehen, kennen.
  • welche belastenden Lebensereignisse oder Lebensveränderungen zu einer Anpassungsstörung führen können.
  • wie Sie zwischen akuter Belastungsreaktion, Posttraumatischer Belastungsstörung und Anpassungsstörung unterscheiden können.
  • dass Sie den Unterschied zwischen F45, F44 und F54 Störungen wissen sollten.
  • warum Sie sich mit Persönlichkeitsstörungen und Angststörungen auskennen sollten.

Hilfreicher Tipp zum Lernen

Damit sich Ihr Prüfungswissen noch besser in Ihrem Gehirn verankern und mit anderen Wissensinhalten vernetzen kann, haben sich eigene Notizen zu den Trainingsvideos, insb. für eine hohe Behaltensrate, als besonders hilfreich erwiesen!

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Lernphase, eine systematische Prüfungsvorbereitung und viel Erfolg in Ihrer schriftlichen Überprüfung :-)

Um das Video zu starten, klicken Sie auf den Wiedergabeknopf oder auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren.

Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska studierte Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Danach absolvierte Sie erfolgreich die 5-jährige Psychologische Psychotherapeutenausbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie beim IVS Nürnberg. Nach 10-jähriger psychotherapeutischer Tätigkeit leitet sie mit Uwe Luschas die piKVT Ausbildung für (angehende) Heilpraktiker Psychotherapie. Außerdem hilft sie mit ihrer Selbsthilfe-Webseite BossImKopf.de tausenden Menschen, mehr "Boss im Kopf" zu werden.

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P.P.S.
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