Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung: Sind formale Denkstörungen krankheitsspezifisch?

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Nach meinen Erfahrungen mit vielen Kursteilnehmern in den letzten Jahren ist mir immer wieder aufgefallen, dass WAS Wissen (also reines inhaltliches Lehrbuchwissen) in aller Regel nicht ausreicht, um die mitunter anspruchsvolle Prüfung zum Heilpraktiker Psychotherapie erfolgreich zu bestehen.

Sie sollten vor allem auch in der Lage sein, wichtige Zusammenhänge zwischen den einzelnen Lernthemen zu erkennen und so zu verknüpfen, dass Sie Ihr Wissen auch anhand eines komplexen Fallbeispiels anwenden (= Transfer- bzw. Anwendungswissen) können.

Mit reinem Auswendiglernen kommen Sie da erfahrungsgemäß nicht weit …

Aus diesem Grund habe ich diejenigen Original Prüfungsfragen verständlich und praxisnah erklärt,  bei denen viele angehende Heilpraktiker für Psychotherapie, in ihrer Vorbereitung zur schriftlichen Überprüfung, die meisten Schwierigkeiten berichteten. 

Ausgewählte Fragen aus der schriftlichen Heilpraktikerprüfung Psychotherapie März 2012 (A)

Zu den Prüfungsfragen 1, 7, 9, 10,12, 20 und 25 gebe ich praktische Hinweise und wertvolle Tipps zum systematischen Beantworten. 

Dabei handelt es sich um die folgenden Themen:

  • leichte Intelligenzminderung
  • neurotische Störungen und Belastungsstörungen
  • Anorexia Nervosa
  • Demenz
  • formale Denkstörung
  • Reizkonfrontation in der Verhaltenstherapie
  • Angststörungen

Frage 12: Formale Denkstörungen sind nicht krankheitsspezifisch

Diese Aussage ist falsch, das zumindest glauben etliche Prüflinge immer wieder. Sehen wir uns diese Aussage mal näher an:

Krankheitsspezifisch bedeutet, dass zum Beispiel die Perseveration (als Symptom zu den formalen Denkstörungen gehörend) ganz spezifisch nur für die Alzheimer Demenz zutrifft.

Das stimmt aber nicht, denn Perseverationen können auch im Rahmen einer autistischen, schizophrenen, epileptischen Erkrankung oder einer Zwangsstörung vorkommen.

Dementsprechend ist die Aussage “Formale Denkstörungen sind nicht krankheitsspezifisch” richtig.

Mein Hinweis für HeilpraktikerErfolg Leser

Weitergehende Informationen in Form von HP Psych. Prüfungswissen, Trainingsvideos, Mindmaps oder Handouts (PDF Dateien) stehen Ihnen ab hier als Teilnehmer unserer günstigen Onlinekurse zur Verfügung.

Wenn Sie die Inhalte hier nicht sehen, dann sind Sie entweder nicht angemeldet, nicht mehr angemeldet oder keine Onlinekurs Teilnehmerin.

Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie die 5-jährige Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Schwerpunkt auf Kognitiver Verhaltenstherapie. Sie zeigt auf ihrer Selbsthilfe-Webseite anderen Menschen, wie sie wieder "Boss im Kopf" werden können. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich und unterstützt den Tierschutz.

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Im Kommentarbereich, weiter unten, können Sie auch Ihre Fragen, Hinweise und Erfahrungsberichte hinterlassen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

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Kommentare

  1. Selina schreibt:

    Hallo Frau Luschas,
    ich habe eine Frage zu Frage 28 (Prüfung März 2012).
    Warum ist A richtig?
    Im Ihrem Skript steht, dass ein Commotio cerebri voll reversibel ist. Wie kann dann ich dann mit einem organischen Psychosyndrom bis hin zur Demenz rechnen?

    Und warum ist Alkoholabhängigkeit falsch? Weil das durch psychotrope Substanzen hervorgerufen wurde?

    Herzlichen Dank im Vorraus!

    Selina

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Selina,

      Sie haben vollkommen recht, deshalb ist bei der Frage 28 auch nicht die Antwort A richtig, sondern B und E.

      Weiterhin ein spannendes und erfolgreiches Lernen

      wünscht Ihnen

      Franziska Luschas