Helfen Sie Ihren Klienten mit integrativer Psychotherapie erfolgreich weiter

HeilpraktikerErfolg - Moderne Integrative Psychotherapie Praktisch gemacht - LuschasNachdem ich den Online Kurs “Kleiner KVT Boss” mit dem Artikel “Die Arbeit mit Gefühlen” beendet hatte, überlegte ich als Nächstes einen kostenlosen Online Kurs zur Lösungsorientierten Beratung anzubieten.

Ich habe festgestellt, dass mir eine lösungsorientierte Haltung meine therapeutische Arbeit erleichtert und zusätzlich als Modell für meine Klienten dient  :-)

Nach wie vor ziehe ich es therapeutisch und auch persönlich vor, in Lösungen zu denken.

Beispielsweise ist es gerade vor und nach der eigentlichen Bearbeitung traumatischer Erfahrungen unverzichtbar, die Ressourcen des Patienten ausreichend zu aktivieren.

Und obwohl dieses Thema für viele Coaches, Psychologische Berater, Heilpraktiker (Psychotherapie) und andere Therapeuten sicherlich interessant sein dürfte, habe ich mich heute aus gutem Grund für den Beitrag über eine klientenzentrierte und ergebnisorientierte, integrative Psychotherapie entschieden.

Warum?

Weil ich selbst nach Jahren psychotherapeutischer Tätigkeit immer wieder aufs Neue begeistert bin, wie gut eine integrative Psychotherapie – selbst bei Menschen mit einer (jahrzehnte-) langen Leidensgeschichte – wirkt (siehe dazu auch der bekannte Psychotherapieforscher Prof. Dr. Klaus Grawe).

Über den eigenen Tellerrand hinaussehen und -gehen

Eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine gute Psychotherapie ist nach meiner Erfahrung die Bereitschaft des Therapeuten, über seinen eigenen Tellerrand, also seiner gewohnten Therapiemethode, hinauszusehen und -zugehen.

Als Therapeutin, die gewohnte Komfortzone zu verlassen ist nicht ganz einfach, aber durchaus möglich und nötig, um auch Menschen mit komplexen Störungen (z.B. Persönlichkeitsstörungen) adäquat weiterhelfen zu können.

Gerade zu Beginn meiner verhaltenstherapeutischen Ausbildung fühlte ich mich bei Patienten mit chronischen Schmerzen oder  lang bestehenden selbstschädigenden Verhaltensmustern (z.B. Essstörungen, Drogenmissbrauch) oftmals überfordert. 

Die Anleitungen aus den verhaltenstherapeutischen Manualen mit dem Ziel, das störende Verhalten (im Sinne der operanten Konditionierung) zu reduzieren, kamen mir teilweise sehr mechanisch und zu kurz gegriffen vor.

Ich habe vor allem die Arbeit mit Gefühlen und die Aufarbeitung der dahinterliegenden Erfahrungen vermisst. 

In meiner Selbstzahlerpraxis hingegen kombinierte ich bewährte Methoden aus dem NLP, den Kognitiven Therapien, der Gestalttherapie, der Arbeit mit den Inneren (Kind-) Anteilen und vor allem der Hypnotherapie.

Später kam dann nach ausgiebiger Testphase, hauptsächlich mit Borderline Patientinnen, Dissoziativen Störungen und über mehrere Jahre bestehende Angststörungen, der ethische, effektive und effiziente XProzess hinzu.

Auch während meiner weiteren 5-jährigen Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin profitierte ich (und meine Patienten :-) ) vom integrativ ausgerichteten Lehrplan meines Ausbildungsinstituts, zum Beispiel:

  • Non-direktive Gesprächspsychotherapie nach Rogers (Prof. Dr. Klaus Heinerth)
  • Systemische Therapie (Psychologischer Psychotherapeut Gerhard Grohe)
  • Kurzzeittherapeutische Ansätze, wie die Lösungsfokussierte Therapie nach de Shazer (Diplom-Psychologe Meinrad Schlund)
  • Psychoanalyse und Tiefenpsychologie (Facharzt für Psychosomatische Medizin und psychodynamische Psychotherapie, Dr. Gert Tauber)
  • Hypnotherapie (Prof., Dr. phil. Dirk Revenstorf) 
  • Schematherapie (Dr. med. Diplom-Psychologe Rolf-Dieter Trautmann)
  • Konfrontative Traumabewältigung inkl. EMDR (Traumaexperte Dr. Georg Pieper)
  • u.a. Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung MBSR, Eckhart Tolle, Naikan Praxis (Privatdozent Dr. med. Dr. med. habil. Thomas Moesler, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin sowie Dr. med. Sandra Poppek, Ärztin und Psychotherapeutin)

Nicht umsonst ist die Kognitive Verhaltenstherapie, deren Wirksamkeit von allen Therapiemethoden wissenschaftlich am besten belegt ist, mit ihrem integrativen Ansatz so erfolgreich.

Einige Beispiele hierfür sind:

  • Exposition in vivo (siehe Klassische Verhaltenstherapie)
  • ABC-Schema (siehe Kognitive Therapie)
  • Paradoxe Intervention oder Symptomverschreibung (siehe Systemische Therapie)
  • Screen- oder Bildschirmtechnik (siehe Hypnotherapie, NLP)
  • Neubewertung oder Reframing (siehe Systemische Familientherapie, NLP) 
  • Rollenspiel (siehe Psychodrama)
  • Achtsamkeit und Akzeptanz aus den östlichen Weisheitstraditionen
  • usw.

Besser einer logischen therapeutischen Struktur folgen

Doch die besten psychotherapeutischen Methoden und Techniken nützen nicht viel, wenn man sie ohne Plan und wahllos am Patienten “ausprobiert”.

Vor dieser Herausforderung stehen zumeist unerfahrene Psychotherapeuten, Heilpraktiker Psychotherapie oder auch Psychologische Berater und Coaches.

Viele von ihnen besitzen zwar ein relativ breites (Standardlehrbuch-) Wissen. Aber selbst nach Beendigung ihrer Ausbildung sind nur wenige imstande, dieses WAS Wissen auch innerhalb einer vernünftigen Struktur, beim Klienten praktisch anzuwenden.

Bei mir selbst hat es einige Jahre gedauert, bis ich mich – durch regelmäßiges Praktizieren (über meine Komfortzone hinaus) und viel guter Supervision – an eine erfolgreiche Struktur hielt und immer noch halte.

Integrative Psychotherapie, das Beste für Ihre Klienten

Da eines meiner Mottos heißt: “Probieren geht über Studieren“, empfehle ich Ihnen, bewährte Elemente meines integrativen therapeutisches Vorgehens in Ihrer eigenen Praxis zu überprüfen.

Dabei hat es sich durchaus bewährt, zunächst für eine längere Zeit eine Methode, z.B. das SORKC-Modell oder die Kognitive Umstrukturierung, in der therapeutischen Arbeit mit Ihren Klienten zu testen.

Meine praktische therapeutische Struktur ermöglicht darüber hinaus ein flexibles und störungsübergreifendes, effizientes Vorgehen, wie schon etliche meiner Kursteilnehmer selber festgestellt haben und von der Sie sich vielleicht schon bald selbstwirksam in Ihrer eigenen Praxis überzeugen können.

Diese bewährte Vorgehensweise, speziell für Ihre psychotherapeutische Selbstzahlerpraxis, üben wir schrittweise – an “echten” Fällen – in unserer Großen Verhaltenstherapie Fachausbildung wiederholt ein.

Lesenswerte Bücher zur integrativen Psychotherapie

  • Eschenröder, C. (2012). Energetische Psychotherapie – integrativ: Hintergründe, Praxis, Wirkhypothesen. Dgvt-Verlag.
  • Grawe, K. (1994). Psychotherapie im Wandel: Von der Konfession zur Profession. Hogrefe.
  • Petzold, H. (2004). Integrative Therapie 3 Bände. Junfermann.
  • Roediger, E. (2011). Praxis der Schematherapie: Lehrbuch zu Grundlagen, Modell und Anwendung. Schattauer. 

Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska studierte Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Danach absolvierte Sie erfolgreich die 5-jährige Psychologische Psychotherapeutenausbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie beim IVS Nürnberg. Nach 10-jähriger psychotherapeutischer Tätigkeit leitet sie mit Uwe Luschas die piKVT Ausbildung für (angehende) Heilpraktiker Psychotherapie. Außerdem hilft sie mit ihrer Selbsthilfe-Webseite BossImKopf.de tausenden Menschen, mehr "Boss im Kopf" zu werden.

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P.P.S.
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