Mindmap Rechts- und Berufskunde für die Prüfung zum Heilpraktiker Psychotherapie

Viele Teilnehmer im Prüfungsvorbereitungskurs zum Heilpraktiker für Psychotherapie vermeiden die Rechts- und Berufskunde beim Lernen so lange es geht.

Tatsächlich gibt es viele Themen innerhalb der Psychiatrie und Psychotherapie, wie die Borderline Persönlichkeitsstörung, Essstörungen oder die Posttraumatische Belastungesstörung, die um einiges spannender und einprägsamer sind.

Nichtsdestotrotz sind Prüfungsfragen zu den rechtlichen Grundlagen fester Bestandteil fast jeder schriftlichen und vor allem auch mündlichen Überprüfung beim Gesundheitsamt.

Warum Sie die gesetzlichen Grundlagen nicht vernachlässigen sollten

Aus jahrelanger Erfahrung vieler Prüfungsvorbereitungskurse zum Heilpraktiker der Psychotherapie weiß ich jedoch auch, dass die Aversion (Abneigung) gegen die rechtlichen Grundlagen durch Vermeidung nicht gerade weniger wird.

Das Gegenteil ist häufig der Fall: Manch angehender Heilpraktiker entwickelt regelrechte Horrorvorstellungen über schwierige und detaillierte Prüfungsfragen eines (bösen) Amtsarztes, die er nicht beantworten kann.

Dieses Denken ist wenig hilfreich, denn es führt oftmals dazu, dass sich Prüfungsangst oder sogar Panik noch weiter verstärken. Mit der Folge, dass lerntechnisch nicht mehr viel geht, weil das Gehirn dann auch neurobiologisch blockiert ist.

Ein erster Überblick über die rechtlichen Grundlagen für Heilpraktiker Psychotherapie

Bearbeiten Sie immer wieder schriftliche Original-Prüfungen und Sie werden bald merken,  dass sich die rechtlichen Fragen insbesondere zur Unterbringung oder Betreuung regelmäßig wiederholen.

Das anfängliche Horrarszenario “Rechts- und Berufskunde” verändert sich dann oftmals in ein Gefühl der Sicherheit.

Denken Sie daran, dass sich die Formulierungen der Fragen verändern können. Daher sollten Sie alle Prüfungsfragen sorgfältig und konzentriert durchlesen.

Und mein Mindmap zur Rechts- und Berufskunde, dass Sie sich hier als PDF kostenlos herunterladen können, hilft Ihnen gehirngerecht, einen ersten Überblick über die rechtlichen Grundlagen zu bekommen. 

Mein Tipp: Drucken Sie sich diese Orientierungshilfe aus und fügen Sie das Mindmap den Unterlagen hinzu, die Sie zur täglichen Wiederholung benutzen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die gesetzlichen Bestimmungen nicht vernachlässigen.

Hier erhalten Sie den Überblick zur Rechts- und Berufskunde für Heilpraktiker Psychotherapie als Mindmap (PDF):

Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie die 5-jährige Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Schwerpunkt auf Kognitiver Verhaltenstherapie. Sie zeigt auf ihrer Selbsthilfe-Webseite anderen Menschen, wie sie wieder "Boss im Kopf" werden können. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich und unterstützt den Tierschutz.

P.S.
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P.P.S.
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Kommentare

  1. Stephanie schreibt:

    Hallo Frau Luschas,

    ich habe eine Frage zum Unterbringungsgesetz. Dieses wird ja gerne in der mündlichen abgefragt.

    Unterbringungsgesetz
    Wenn eine Selbst-Fremdgefährdung besteht, dann muss der Patient ja in eine psychiatrische Klinik. Wenn der Patient nicht freiwillig geht, muß ich dafür Sorge tragen.
    1. Wen muss ich zuerst anrufen, die Polizei oder das Kreisverwaltungsreferat?
    Ich habe gehört, z.b. es ist Montag 11 Uhr hier darf man nicht die Polizei rufen, sondern muß sich zuerst an die KVR wenden?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie den Knoten wieder entknoten könnten. :-) DANKE.

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Stephanie,

      das ist eine wichtige Frage, insb. für die mündliche Überprüfung zum Heilpraktiker der Psychotherapie.

      Obwohl die zentralen Bedingungen für eine Unterbringung (innerhalb eines Bundeslandes) in der Regel die gleichen sind, gibt es zum konkreten Ablauf – also wie genau die Unterbringung erfolgt – regionale Unterschiede, teilweise sogar von Ort zu Ort.

      Falls ein Klient akut suizidgefährdet ist, kommt es auf das richtige und vor allem schnelle Handeln an.

      Das Leben des Betroffenen zu retten (ohne andere oder sich selbst zu gefährden), ist das oberste Ziel.

      Optimal wäre es, wenn der Betroffene bereit ist, sich in Begleitung einer Vertrauensperson “selbst einzuweisen”.

      Falls die suizidgefährdete Person jedoch nicht bereit ist, sich freiwillig in die Psychiatrie zu begeben, sind Sie verpflichtet, eine Unterbringung gegen den Willen des Betroffenen nach dem Unterbringungsgesetz (z.B. in Bayern) zu veranlassen.

      Deshalb empfehle ich Ihnen, bei Ihrem zuständigen Gesundheits- bzw. Ordnungsamt anzurufen und den genauen Ablauf zu erfragen.

      Notieren Sie sich dazu ruhig auch die Ansprechpartner, ggf. mit Telefonnummern, die im Falle einer Selbst- bzw. Fremdgefährdung zuständig sind.

      Viele Prüfer sehen es in der mündlichen Überprüfung gerne, wenn sich angehende Heilpraktiker (Psychotherapie) über den genauen Ablauf einer Unterbringung bereits detailliert informiert haben.

      Und außerdem strahlen Sie dann auch mehr Sicherheit aus.

      Ich wünsche Ihnen weiterhin eine spannende Vorbereitung

      Franziska Luschas

  2. AB schreibt:

    Liebe Frau Luschas, vielen Dank für diese tolle übersicht, die habe ich dringend gebraucht. Ergänzung: als HP Psych müssen wir auch das Gesetz zu Bekämpfung von Infektions- und Geschlechtskrankheiten, das Heilmittelwerbegesetz und gesetz unlauteren Wettbewerbs und sofern wir eine Website haben das Telemediengesetz beachten. VG

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo,

      danke für Ihre hilfreiche Ergänzung, die auch für alle anderen Interessierten auf HeilpraktikerErfolg von Nutzen sein dürfte :)

      Viele Grüße

      Franziska Luschas