Affektive Störungen – Video Schnelleinstieg für die Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung

von  Franziska Luschas
HPE Prüfungswissen - Schwarz Weiß

Nach kaum einem Thema in der schriftlichen und mündlichen Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie wird so häufig gefragt, wie nach den affektiven Störungen.

Das umfangreiche Gebiet der affektiven Erkrankungen erstreckt sich von der depressiven Episode über die bipolare Störung bis hin zur Dysthymia.

Wenn Sie schneller, einfacher und gehirngerechter für Ihre Heilpraktikerprüfung lernen wollen, dann ist es vorteilhaft, dass Sie sich zunächst einen groben Überblick über den affektiven Formenkreis verschaffen.

Was gehört zu den affektiven Störungen nach ICD-10?

Zu den wichtigsten affektiven Störungen gehören die: 

  1. Manie
  2. Bipolare affektive Störung
  3. Depressive Episode
  4. Rezidivierende (wiederkehrende) depressive Episode
  5. Anhaltende affektive Störungen (Zyklothymia, Dysthymia)

Mit diesem Video erhalten Sie eine Einführung in die affektiven Störungen 

Um das Video zu starten, klicken Sie auf den Wiedergabeknopf oder auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren.

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Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Nachdem Franziska den Diplomstudiengang Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und die 5-jährige Psychologische Psychotherapeuten Ausbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie beim IVS Nürnberg erfolgreich abgeschlossen hatte, war sie bis 2017 in eigener Praxis tätig. Jetzt bildet sie (angehende) Heilpraktiker Psychotherapie in Kognitiver Verhaltenstherapie aus. Und sie hilft mit ihrer Bossimkopf Webseite und ihrem Bossimkopf Youtubekanal vielen Menschen, erfolgreich mehr Boss im Kopf zu werden.

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Und wenn meine kostenlosen und qualitativ hochwertigen Artikel, Videos und Materialien für Ihre HP Psychotherapie Prüfungsvorbereitung hilfreich waren, dann empfehle ich Ihnen hier auch die beiden Online Orientierungspakete zur Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche HP Psych. Überprüfung.

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Und wissen Sie schon, dass wir eine Ausbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie anbieten, die speziell für HPP Selbstzahlerpraxen entwickelt wurde? Falls nicht, dann können Sie sich hier weiter über diese praktische und integrative KVT Qualitätsausbildung informieren.

Kommentare

  1. Nathalie schreibt:

    Hallo liebe Franziska,

    ich habe im ICD 10 unter F32 gelesen, dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Allerdings steht in meiner Wahllektüre Tölle/Windgassen Psychatrie, dass Männer ebenso häufig erkranken wie Frauen. An welcher Information orientiere ich mich jetzt ?

    Mfg aus dem Ruhrgebiet Nathalie

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Nathalie,

      in den gängigen Lehrbüchern steht, dass Frauen häufiger als Männer an depressiven Episoden erkranken. Verhältnis ca. 2 : 1

      Aus meiner Erfahrung empfehle ich im Zweifelsfall, sich an der aktuellen ICD-10 zu orientieren.

      Sie können sich bspw. auch am Handout im schriftlichen Orientierungspaket orientieren :-)

      Viele Grüße aus dem schönen Fürth

  2. Madlen schreibt:

    Liebe Franziska Luschas,

    ich habe eine Frage die mir seit mehreren Tagen Kopfschmerzen bereitet und mich beim Lernen aufhält weil ich einfach nicht durchsteige.

    Es geht um die Begriffe: “reaktive Depression”, “depressive Reaktion” und “psychogene Depression”.

    Worin unterscheiden sich diese Begriffe? Bedeuten die Begriffe nicht im Endeffekt alle dasselbe, also dass es einen (seelischen) Auslöser für die Depression gibt?

    (Bis vor kurzem hatte ich die “depressive Reaktion” nur der Anpassungsstörung zugeordnet. – Jetzt bin ich total durcheinander.)

    In der ICD-10 stehen diese Begriffe unter “rezidivierende depressive Störung”. Warum ausgerechnet dort? Sie könnten doch genauso gut bei einer einzelnen Episode vorkommen oder nicht?

    Können Sie mir bitte helfen?

    Tausend Dank im Voraus.

    P.S. Danke für die tollen Videos und Lernmaterialien.

    Madlen

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Madlen,

      etliche Fachbuchautoren verwenden die Begriffe, je nach Schule, Quelle oder Kontext mehr oder weniger unterschiedlich. Die Verwendung veralteter bzw. nicht eindeutiger Begriffe ist u.a. auch ein Kritikpunkt an der ICD-10.

      Zu Ihren Fragen empfehle ich Ihnen diesen Kommentar und meine Antwort darauf.

      Und wenden Sie eine für Sie geeignete Entspannung an, um sich wieder herunterzufahren und die “Lernblockade” aufzulösen. Ich empfehle dazu die XProzess Entspannung, die Sie in beiden Online Paketen finden.

      Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Lernen, eine gute Vorbereitung und viel Erfolg in der Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung :-)

  3. Frank schreibt:

    Guten Tag Frau Luschas,

    ein wirklich tolles Video…hat mir sehr geholfen…

    Viele Grüße aus Hemmingen

    • Franziska Luschas schreibt:

      Klasse, freut mich :-)

  4. Manuela schreibt:

    Hallo liebe Frau Luschas, mich würde zum besseren Verständnis folgendes interessieren. Man unterscheidet Exogen / endogene / Psychogene Psychosen… Die affektiven Störungen gehören doch zu den endogenen psychischen Störungen!? Warum ist im ICD-10 dann bei den dazugehörigen Begriffen z.B. F 32.3 von psychogener depressiver Psychose die Rede…??? Bin gespannt auf ihre Antwort. Vielen Dank Manuela

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Manuela,

      ja, da haben Sie recht, das ist auch für mich nicht klar beschrieben.

      Aber die ICD-10 ist eine umfangreiche Klassifikation, die regelmäßig – auch begrifflich – aktualisiert wird. Sie ist eine Fortschrittsarbeit und keine endgültige Ansammlung von infalliblen Wissen.

      Da dauert es oftmals einige Zeit, bis alle Begrifflichkeiten erneuert und klarer gemacht werden.

      Meines Erachtens sind die ICD-10 Verfasser bestrebt, sich langsam von dem exogen, endogen, psychogen Sprachgebrauch zu verabschieden und sich einer moderneren Definitorik anzunähern.

      Affektive Störungen werden jedoch manchmal noch als vorwiegend organisch bedingt (exogen, “biologisch”), eher anlagebedingt (endogen) oder psychogen (reaktiv, “neurotisch”) beschrieben. Dazu finden Sie in meinem F3 Handout, im Handlungsplan, eine eher traditionelle Einteilung der Depressionszustände nach Kielholz.

      Aktueller und praxistauglicher ist allerdings das multifaktorielle Entstehungsmodell (siehe Handout).

      Nichtsdestotrotz empfehle ich Ihnen, sich mit derart fortgeschrittenen Fragen nicht weiter aufzuhalten und sich auf die prüfungsrelevanten ICD-10 Inhalte zu konzentrieren, wie die diagnostischen Leitlinien, Ausschluss und zusätzliche Merkmale von wichtigen psychischen Störungen, wie Demenz, Delir, Abhängigkeit, Schizophrenie, Depression usw.

      Viele Grüße aus dem schönen Fürth

    • Manuela schreibt:

      Hallo Frau Luschas, vielen lieben Danke für die schnelle Antwort – sie haben mir sehr geholfen – und mich auf den “direkten” Pfad zurückgebracht – ich neige sehr zum “Ausschweifen….. :-( Danke

  5. Frau S. schreibt:

    Hallo Frau Luschas

    Das Video war, ist sehr gut, ich habe alles gut verstanden und einen sehr guten Einblick bekommen .

    Vielen Dank

    Ps ich freu mich auf die weiteren

    Liebe Grüße aus Wuppertal

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Frau S.,

      nach den diagnostischen Leitlinien für die affektiven Störungen, insb. Depression, Manie oder Dysthymia, wird in der schriftlichen Prüfung zum Heilpraktiker Psychotherapie immer wieder gefragt.

      Und auch für die mündliche Überprüfung ist es vorteilhaft, wenn man einen Überblick über die affektiven Störungen hat.

      Diese Video können Sie zum Beispiel auch als Grundgerüst nutzen, an dem Sie Ihr Wissen “dranhängen”, vertiefen und vernetzen können.

      Und mit einem roten Faden kann man sich das viele Wissen gleich besser merken :-)

      Danke für Ihr Feedback.

      Viele Grüße

      Franziska Luschas