Verhaltensanalyse in der Verhaltenstherapie Teil 02: Die Mikroanalyse und Beispiele

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Willkommen zum 2. Teil meines kostenlosen Online-Trainings zur Verhaltensanalyse in der Kognitiven Verhaltenstherapie (= KVT).

Der praktisch gemachte Onlinekurs für angehende und praktizierende Heilpraktiker Psychotherapie, die sich für die wissenschaftlich getestete Kognitive Verhaltenstherapie interessieren.

Der 2. Teil aus der HeilpraktikerErfolg Verhaltensanalyse Serie

Sie erfahren unter anderem,

  • was eine Mikroanalyse innerhalb der Verhaltensanalyse ist
  • wie Sie mit Hilfe des SORKC-Modells Schritt für Schritt eine Mikroanalyse erstellen können
  • den Praxisbezug des SORKC-Schemas anhand eines konkreten Fallbeispieles.

Gehirngerechtes Lernen durch Notizen und systematisches Wiederholen

Die Mikroanalyse können Sie hier im übersichtlichen PDF-Format kostenlos herunterladen. Wenn Sie sich zum Video einige Notizen machen, dann sind beim Lernen noch mehr “Gehirnregionen” beteiligt und das neue Wissen kann sich besser verankern.

Das mehrmalige Wiederholen sorgt dafür, dass Sie Ihr Wissen auch in der Prüfungssituation gezielt und souverän abrufen können.

Und hier können Sie sich das Handout zum Trainingsvideo als PDF-Datei herunterladen:

Hier können Sie den 2. Teil der Verhaltensanalyse Videoserie anschauen

Um das Video zu starten, klicken Sie auf den Wiedergabeknopf oder auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren.

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Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska studierte Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Danach absolvierte Sie erfolgreich die 5-jährige Psychologische Psychotherapeutenausbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie beim IVS Nürnberg. Nach 10-jähriger psychotherapeutischer Tätigkeit leitet sie mit Uwe Luschas die piKVT Ausbildung für (angehende) Heilpraktiker Psychotherapie. Außerdem hilft sie mit ihrer Selbsthilfe-Webseite BossImKopf.de tausenden Menschen, mehr "Boss im Kopf" zu werden.

P.S.
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P.P.S.
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Kommentare

  1. Susanne schreibt:

    Hallo Frau Luschas, danke für die Beschreibung der Mikroanalyse! Ich fand sie wirklich hilfreich zur Wiederauffrischung meines KVT-Wissens. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich die Verstärkermechanismen nach wie vor komplex finde. Beim Briefträgerbeispiel verstehe ich Sie so, dass durch sein Verhalten das Symptom Angst nicht abnimmt, sondern negativ verstärkt wird (ca. ab Minute 3). Sehe ich es bzgl. des Vermeidungsverhaltens richtig, dass diese Angst-Verstärkung erst in einem zweiten Schritt geschieht? Wird nicht zuerst einfach das Vermeidungsverhalten als solches negativ verstärkt? D.h. die Vermeidung wird durch die erlebte Konsequenz der Erleichterung (Angst-Wegfall) attraktiv, und somit wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Briefträger erneut vermeidet. Eine Verstärkung der Angst in diesem Zusammenhang kann ich mir nur indirekt und längerfristig herleiten, indem beispielsweise der Briefträger sich innerlich mehr und mehr damit beschäftigt, auch ja alle Vermeidungsmöglichkeiten möglichst optimal auszuschöpfen, da Vermeiden ja durch die negative Verstärkung positiv belegt ist. So denkt er mehr an die angstauslösende Situation und fragt sich z.B., wo ihm noch Hunde begegnen könnten, die er vermeiden möchte, usw. Diese Mehrbeschäftigung macht die Angst zu einem größeren Thema, und ich könnte mir vorstellen, dass dies dann zu einer Verstärkung auch der Angst führen kann. Nehme ich dagegen die Reaktion „Briefträger erzählt seiner Frau von seiner Angst, worauf sie ihn tröstet“, dann wird durch diese positive Konsequenz in meinen Augen das „Erzählen“ direkt positiv (Gewinn durch schönes Erlebnis) verstärkt. Dies könnte dann dazu führen, dass der Briefträger es unbewusst attraktiver findet, Angst zu bekommen, da er dann hoffentlich wieder „so schön getröstet“ wird. Hier sehe ich eine direktere und schnellere Verstärkung der Angst als bei der Vermeidung oben. Zusätzlich hilft das schöne Trosterlebnis zur Entspannung und somit dem Nachlassen der Angst vom Hundeerlebnis, d.h. das „Erzählen, um Trost zu bekommen“ wird auch noch negativ verstärkt. Können Sie mir sagen, ob meine Gedanken in Ihren Augen folgerichtig sind? Herzlichen Dank, Susanne

  2. Angelina schreibt:

    Liebe Frau Luschas,

    Ihr Video hat mir sehr gut gefallen, habe nur eine Frage zu der Organismusvariablen. Muss man da nicht auf die biologische und psychologische Ebene eingehen? Z. B. schon die Mutter von Erna hatte solche Gedanken und solches Verhalten.

    Viele Grüße Angelina

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Angelina,

      ja, da haben Sie recht.

      Danke für Ihr positives Feedback :-)

      Viele Grüße

      Franziska Luschas