Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung: Selbst induziertes Erbrechen bei der Anorexia nervosa

von  Franziska Luschas
HPE Prüfungswissen - Schwarz Weiß

Tipp zur Frage 15 aus der schriftlichen HP Psychotherapie Prüfung Oktober 2008

Zur Anorexia nervosa gehören folgende Symptome:

Aussage 4: Selbst induziertes Erbrechen

Viele Prüflinge glauben, dass nur Bulimikerinnen erbrechen. Das stimmt nicht.

Unter F50.0 (Anorexia nervosa) gehört das selbst induzierte Erbrechen zu den diagnostischen Leitlinien.

In der ICD-10 finden Sie ferner unter F50.01 die bulimische Form der Anorexie, in der die Betroffenen aktiv, z.B. durch Erbrechen oder Abführen, eine Gewichtsabnahme anstreben.

Fragen zur Anorexie, aber auch Bulimie, kamen in den vergangenen schriftlichen Prüfungen immer wieder dran. Deshalb mein Tipp: Prägen Sie sich die diagnostischen Leitlinien (nach ICD-10) zur Anorexie und auch zur Bulimie genau ein!

Auf IHREN Erfolg in Prüfung und Praxis!

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Nachdem Franziska den Diplomstudiengang Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und die 5-jährige Psychologische Psychotherapeuten Ausbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie beim IVS Nürnberg erfolgreich abgeschlossen hatte, war sie bis 2017 in eigener Praxis tätig. Jetzt bildet sie (angehende) Heilpraktiker Psychotherapie in Kognitiver Verhaltenstherapie aus. Und sie hilft mit ihrer Bossimkopf Webseite und ihrem Bossimkopf Youtubekanal vielen Menschen, erfolgreich mehr Boss im Kopf zu werden.

P.S.
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Kommentare

  1. Dusanka schreibt:

    Liebe Frau Luschas, auch ich habe es so gelernt und nach sekundäre Verstärkung gesucht. Nebenbei, Sie machen das ganz toll und ich lerne sehr gerne nach Ihrem Konzept. Dusanka

    • Franziska Luschas schreibt:

      Danke für Ihr Feedback, Dusanka und viel Erfolg bei Ihrer Prüfung :-)

  2. Thilo schreibt:

    Hallo Frau Luschas, mir ist in der Frage 25 die Einordnung des Schmerzverhaltens der Patientin als “Primäre Verstärkung” nicht ganz klar. Will sie dadurch die Zuwendung des Behandlers erreichen??

    Danke für Ihre Antwort und schöne Grüße

    Thilo C.

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Thilo,

      primäre (angeborene) Verstärker werden in der Verhaltenstherapie als diejenigen Verstärker bezeichnet, die die Grundbedürfnisse des Menschen nach Essen, Trinken, Bewegung oder Sexualität befriedigen.

      Menschen reagieren auf primäre Verstärker quasi ab der Geburt und müssen nicht erst erlernt werden.

      Sekundäre Verstärker hingegen werden erst durch Erfahrung erworben. Sie übernehmen die Eigenschaften primärer Verstärker durch zeitliche oder räumliche Kopplungen mit ihnen (operante Konditionierung).

      Beispiele für sekundäre Verstärker können Geld oder Tokens (Tauschmittel, wie Chips, Punkte, Smileys, Murmeln) sein, aber auch Lob, Erlaubnis, Noten oder Aufmerksamkeit.

      Zum Fallbeispiel der Frage 25, Prüfung Oktober 2008

      Die 25-jährige Frau erhält durch ihr hilfesuchendes Verhalten vermehrt Aufmerksamkeit und erfährt eine Entlastung im Haushalt.

      Meiner Meinung nach müsste es in der Aussage C) anstatt primäre Verstärkung sekundäre Verstärkung heißen.

      Weil es sich hierbei jedoch um eine Einfachauswahl handelt, ist Aussage C am ehesten zutreffend.

      Nach meinen Erfahrungen sind die HPP Prüfungsfragen und Aussagen in den letzten Jahren zunehmend klarer geworden :-)

    • Thilo schreibt:

      Hallo Franziska, vielen Dank für die Antwort!!! Thilo